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28. Juli 2026

Das Mantra hat eine Stimme bekommen – und das Tagebuch ist aufmerksamer geworden

Nach dem Start des Tagesmantras haben wir weiter daran gearbeitet, daraus keinen Feed zum endlosen Scrollen zu machen, sondern ein kleines tägliches Ritual. Gleichzeitig haben wir das Tagebuch, den Export, die KI-Reflexionen und den Blog verbessert – also jene Bereiche von Reflectly Online, die dir nicht nur helfen, einen Eintrag festzuhalten, sondern auch, zu ihm zurückzukehren und dir selbst besser zuzuhören.

Hier kommt das Wichtigste aus den Updates der letzten Wochen. Keine technische Liste von Commits, sondern nur das, was du im Produkt bereits entdecken und ausprobieren kannst.

Jetzt kannst du das Mantra auch hören

Manche Sätze haben ihren eigenen Rhythmus. Oft reicht es, sie zu lesen, doch manchmal tut es gut, langsamer zu werden und die Worte von außen zu hören. Deshalb gibt es für das Mantra jetzt Audio: Tippe auf „Anhören“, mach es dir bequem und lass den Satz ohne Eile auf dich wirken.

Am Rhythmus der Übung haben wir nichts geändert: Nach wie vor gibt es eine Frage oder eine Affirmation für 24 Stunden. Kein endloser Nachschub und kein Versuch, einen „besseren“ Satz zu finden. Beim Mantra geht es nicht um die Menge, sondern darum, dass dich ein Gedanke zu verschiedenen Zeiten durch den Tag begleiten und jedes Mal ein wenig anders klingen kann.

Von einem Satz zu deinem eigenen Eintrag

Wenn das Mantra etwas Wichtiges in dir berührt, musst du es nicht mehr von Hand ins Tagebuch übertragen. Über „Ins Tagebuch schreiben“ öffnest du einen neuen Eintrag, in dem der Satz bereits steht. Du brauchst nur noch deine eigenen Gedanken und Assoziationen hinzuzufügen – oder ein ehrliches „Ich weiß noch nicht, was ich darüber denke“.

Und wenn du den Satz teilen möchtest, erstellt Reflectly Online eine ansprechende Grafikkarte. Du kannst sie über das Teilen-Menü deines Geräts verschicken oder auf Facebook beziehungsweise X veröffentlichen. Außerdem wird für das Mantra eine öffentliche Seite erstellt: Wer deinen Link erhält, sieht genau diesen Satz und kann auf Wunsch ein eigenes Tagesmantra bekommen.

Es bleibt trotzdem eine persönliche Übung. Du musst nichts teilen. Wir haben diese Möglichkeit einfach für die Momente geschaffen, in denen dich die Worte an einen lieben Menschen erinnern oder genau zu einem Gespräch passen, das du schon lange beginnen wolltest.

KI-Reflexionen lassen sich gezielter verbessern

Eine KI-Reflexion soll dir helfen, deinen Eintrag aus einer anderen Perspektive zu betrachten – nicht so tun, als gäbe es nur eine richtige Deutung. Jetzt kannst du darunter einen Daumen nach oben oder unten geben und deine Wahl auf Wunsch kurz erläutern.

Das ist für uns weder eine Bewertung deiner Gefühle noch eine weitere Aufgabe nach dem Schreiben. Wir können weder den Text deines Tagebucheintrags noch die generierte Reflexion sehen. Vom Inhalt deines Feedbacks ist für uns ausschließlich ein optionaler Kommentar sichtbar, falls du einen hinterlässt. Die positiven und negativen Bewertungen liefern lediglich ein zusammengefasstes Signal dazu, wie gut die Antworten des Modells den Erwartungen der Nutzerinnen und Nutzer entsprechen.

Der Export bewahrt mehr Kontext

Ein Tagebuch ist nicht nur wegen des heutigen Eintrags wertvoll. Manchmal möchtest du mehrere Monate in Ruhe noch einmal lesen, ein Archiv anlegen oder einen wichtigen Zeitraum ausdrucken. Deshalb haben wir den Export erweitert: Jetzt kannst du die Reihenfolge der Einträge wählen, die gewünschten Metadaten einbeziehen und entscheiden, ob KI-Reflexionen hinzugefügt werden sollen.

Auch angehängte Bilder bleiben beim Export als PDF und Markdown nun beim zugehörigen Text. Ein Foto, Screenshot oder eine Zeichnung enthält oft genauso viel Kontext wie der Absatz daneben – ausgerechnet in einer Archivkopie sollte dieser nicht verloren gehen.

Den Export kannst du in deinem Profil konfigurieren.

Im Blog findest du leichter, was du suchst

Je mehr Beiträge im Blog erscheinen, desto weniger reicht eine einfache chronologische Liste aus. Deshalb haben wir Suche und Filter hinzugefügt. Aktive Kriterien sind jetzt sofort sichtbar, sodass du nicht rätseln musst, warum dir gerade diese Auswahl angezeigt wird.

Auch das Teilen eines Beitrags ist auf der Artikelseite einfacher geworden. Du kannst den Link kopieren oder den Beitrag direkt auf X und LinkedIn teilen.

Reflectly Online bleibt vollständig kostenlos

Alle Funktionen von Reflectly Online bleiben vollständig kostenlos. Wir verstecken weder Mantras noch Tagebuch, KI-Reflexionen oder Export hinter einer Zahlungspflicht.

Wenn dir das Projekt hilft und du seine Weiterentwicklung unterstützen möchtest, kannst du jetzt freiwillig ein Abo für einen Monat oder ein Jahr abschließen. Damit kaufst du keinen Zugang zu exklusiven Funktionen, sondern unterstützt unsere Arbeit am Dienst. Für uns ist diese Unterstützung ein starker Ansporn, das Projekt weiter mit Sorgfalt zu entwickeln und um Funktionen zu ergänzen, die gerade dir nützen.

Ein Abo ist keine Voraussetzung. Nutze Reflectly Online in deinem eigenen Tempo und so lange, wie es dir hilft.

In Arbeit: sanfte Erinnerungen per E-Mail

Eine weitere große Funktion befindet sich noch in der Entwicklung: tägliche E-Mail-Erinnerungen. Wir möchten keinen aufdringlichen Newsletter verschicken, sondern dich behutsam dazu einladen, wieder bei dir anzukommen: mit einem Impuls fürs Tagebuch oder einer Affirmation zu einer von dir gewählten Zeit.

Geplant sind eine ausdrückliche freiwillige Aktivierung, die Berücksichtigung deiner Zeitzone und die Wahl dessen, was besser zu dir passt: Tagebuchfragen, Affirmationen oder eine ausgewogene Mischung. Die E-Mail soll dich direkt zu einem neuen Eintrag führen, damit zwischen Gedanke und Tagebuch keine unnötigen Schritte liegen.

Diese Funktion ist noch nicht gestartet. Wir erwähnen sie schon jetzt, weil sie ein wichtiger Teil der Richtung ist, in die sich Reflectly Online entwickelt: weniger Lärm und mehr passende Anlässe, innezuhalten und wahrzunehmen, was gerade in dir vorgeht.


Beginne mit dem heutigen Mantra, hör es dir an und übernimm den Gedanken ins Tagebuch, wenn er etwas in dir auslöst. Schau im Blog vorbei. Und wenn du uns erzählen möchtest, was einfacher geworden ist oder was dir noch fehlt, schreib uns über den Support. Wir lesen diese Nachrichten und berücksichtigen sie bei der Entscheidung, woran wir als Nächstes arbeiten.

RBA

R. B. Atai