Panikattacken und ich
Wie ein Tagebuch mein Anker im Sturm wurde
Autorin: Daria, 31. Moskau.
Das erste Mal passierte es in der U-Bahn. Herzrasen, keine Luft, Panik. Ich dachte, ich sterbe.
Später sagten Ärzte: Panikattacken und Angststörung.
So begann meine persönliche Hölle.
Teil 1. Leben davor und danach
Vor der ersten Panikattacke war mein Leben normal. Danach hatte ich vor allem Angst.
Mein Leben schrumpfte auf die Größe meiner Wohnung.
Teil 2. Ein Werkzeug, das immer dabei ist
Mein Therapeut sagte, ich soll ein Angsttagebuch führen. Trigger, Gedanken, Panikattacken aufschreiben.
Ich begann zu schreiben. Und dann sah ich Muster.
Teil 3. Ich sah den Feind
Trigger:
- Sonntagabend
- Hunger
- Warten auf Nachrichten
Ich verstand: Angst kommt nicht zufällig. Wenn man Trigger kontrolliert, kontrolliert man die Angst.
Teil 4. Wellen gehen immer zurück
Panik ist wie eine Welle. Sie kommt, aber sie geht auch wieder.
Ich machte eine Liste, was hilft:
- Atmen
- Frische Luft
- Freunde anrufen
- Kaltes Wasser
Und jedes Mal ging es vorbei.
Erkenntnis: Angst ist kein Feind, sondern ein Signal
Heute lebe ich fast wieder normal.
Ich habe verstanden: Angst ist wie eine zu empfindliche Alarmanlage.
Das Tagebuch wurde mein Anker im Sturm.