Personal stories5 Min. Lesezeit
28. Juli 2026

Panikattacken und ich

Wie ein Tagebuch mein Anker im Sturm wurde

Autorin: Daria, 31. Moskau.

Das erste Mal passierte es in der U-Bahn. Herzrasen, keine Luft, Panik. Ich dachte, ich sterbe.

Später sagten Ärzte: Panikattacken und Angststörung.

So begann meine persönliche Hölle.


Teil 1. Leben davor und danach

Vor der ersten Panikattacke war mein Leben normal. Danach hatte ich vor allem Angst.

Mein Leben schrumpfte auf die Größe meiner Wohnung.


Teil 2. Ein Werkzeug, das immer dabei ist

Mein Therapeut sagte, ich soll ein Angsttagebuch führen. Trigger, Gedanken, Panikattacken aufschreiben.

Ich begann zu schreiben. Und dann sah ich Muster.


Teil 3. Ich sah den Feind

Trigger:

  • Sonntagabend
  • Hunger
  • Warten auf Nachrichten

Ich verstand: Angst kommt nicht zufällig. Wenn man Trigger kontrolliert, kontrolliert man die Angst.


Teil 4. Wellen gehen immer zurück

Panik ist wie eine Welle. Sie kommt, aber sie geht auch wieder.

Ich machte eine Liste, was hilft:

  • Atmen
  • Frische Luft
  • Freunde anrufen
  • Kaltes Wasser

Und jedes Mal ging es vorbei.


Erkenntnis: Angst ist kein Feind, sondern ein Signal

Heute lebe ich fast wieder normal.

Ich habe verstanden: Angst ist wie eine zu empfindliche Alarmanlage.

Das Tagebuch wurde mein Anker im Sturm.

RA

Rustam Atai