Eintritt in den kleinen Kreis derer, die schreiben
In einer Welt, in der es immer schwerer wird, Menschen zu finden, die lesen, ist es fast unmöglich, Menschen zu finden, die schreiben. Nicht für die Arbeit und nicht „für Content“ – sondern einfach für sich: um den Tag anzuhalten, einen Gedanken zu hören und eine Spur zu hinterlassen.
Wir wollten den Eintritt in diesen kleinen Kreis etwas weniger einschüchternd machen. Deshalb gibt es in Reflectly Online jetzt Audio- und Videonotizen: Du sprichst, die KI hilft, deine Worte in Text zu verwandeln – und eine Woche oder einen Monat später tut es gut, zurückzukommen und dich selbst wiederzusehen. Nicht die redigierte Version, sondern die echte: mit Pausen, Verhasplern und diesem Ton, der auf der Tastatur irgendwie verloren geht.
Hier kommt, was du schon ausprobieren kannst. Keine Liste interner Änderungen, nur das, was im Produkt sichtbar ist.
Sag es einfach laut
Im Tagebuch gibt es jetzt die Buttons „Audio aufnehmen“ und „Video aufnehmen“. Audio läuft bis zu drei Minuten: genug, um einen Gedanken zu entfalten, ohne einen abendfüllenden Monolog daraus zu machen. Video ist auf dreißig Sekunden begrenzt – ein kleiner Kreis, wenn du nicht nur die Worte behalten möchtest, sondern auch das Gesicht, das sie gesagt hat.
Danach erkennt Reflectly Online deine Sprache, zeigt den Text zum Bearbeiten und speichert einen normalen Eintrag. Du kannst überzählige „Ähms“ löschen, ein paar Sätze von Hand ergänzen – und erst dann eine KI-Reflexion anfordern.
Die Stimme ersetzt das Tagebuch nicht, sie ist eine Brücke dorthin. Wenn Schreiben gerade zu mühsam ist oder das leere Feld einschüchtert, landest du trotzdem bei denen, die eigene Worte hinterlassen – und nicht nur fremde durchscrollen.
Gleich ausprobieren: Audio-Reflexion oder Video-Reflexion.
Zurückkommen und dich wiedersehen
Audio und Video verschwinden nach der Transkription nicht. Du kannst sie direkt im Eintrag abspielen – neben dem Text, der daraus entstanden ist. So bleibt das Archiv lebendig: Einen Monat später kehrst du nicht nur zu den Worten zurück, sondern auch dazu, wie sie geklungen haben. Manchmal berührt das mehr als jeder sorgfältig geglättete Absatz.
Der Export hat aufgeholt. Die Option „Medien einbeziehen“ umfasst jetzt Bilder, Audio und Video: In PDF und Markdown erscheinen saubere Platzhalter, im ZIP-Archiv liegen die Dateien selbst. Ob du ein persönliches Archiv aufbaust oder einfach zu den Menschen gehörst, bei denen alles in drei Kopien vorliegt – der Kontext geht unterwegs nicht mehr verloren.
Den Export stellst du im Profil ein.
Medienspeicher: ehrlich zu den Limits
Ton und Video wiegen deutlich mehr als Screenshots, deshalb haben wir die Quoten auf echte Mediendateien umgestellt. Im kostenlosen Tarif: 100 MB und 10 Audio-/Video-Einträge pro Monat. Bei Pro: 1 GB und 50 Einträge. Bei Multi: 1 GB und 100 Einträge pro Monat.
Das ist kein Versuch, das Tagebuch hinter einer Bezahlschranke zu verstecken, sondern unsere Art, bis zum nächsten Release zu kommen, ohne am Speicher pleite zu gehen. Wenn Platz oder Monatslimit knapp werden, gibt es auf der Tarifseite eine monatliche Erweiterung: +500 MB für 1,99 $ oder +2 GB für 4,99 $. Die Pakete addieren sich und funktionieren in jedem Tarif, auch im kostenlosen.
Wie viel Platz schon belegt ist, siehst du im Profil – vorher, und nicht genau in dem Moment, in dem du etwas Wichtiges aufgenommen hast.
Für alle, die sich mit KI-Agenten schon angefreundet haben
Wenn du mit Cursor, Claude oder Hermes arbeitest und deinem Assistenten sorgsamen Zugriff auf dein Tagebuch in deinem Namen geben möchtest: In den Profileinstellungen gibt es jetzt den Bereich MCP / KI-Agenten. Dort wird ein Token erstellt – und dort wird es auch widerrufen, falls der Agent etwas zu eigeninitiativ wird.
Die ausführlichen Schritte stehen im Benutzerhandbuch: wie
du ein Token erstellst, wie du https://mcp.reflectly.online/mcp in Cursor oder
Hermes einträgst, was ein Agent kann, was er bewusst nicht kann und wie du mit
einem Token umgehst, damit es später nicht unangenehm wird.
Eine Funktion für die, die sie wirklich brauchen. Allen anderen steht sie nicht im Weg und verlangt nichts – einfach eine weitere Brücke zwischen Reflectly Online und den Werkzeugen, die du schon nutzt.
Öffne das Tagebuch, tippe auf „Audio aufnehmen“ oder „Video aufnehmen“ und hinterlasse eine Spur – mit der Stimme, wenn es mit Text heute nicht klappt. Mehr Platz für Medien? Dann geht es zu den Tarifen. Und wenn etwas besonders gut funktioniert oder dich zu nerven beginnt, schreib dem Support. Wir lesen solche Nachrichten noch. Und wir antworten sogar – in Textform, von Hand, wie früher.